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Kurzzeitgedächtnis
aktiviertes Gedächtnis, das einige Items für kurze Zeit festhält (wie z. B. die 7
Ziffern einer Handynummer ohne Vorwahl, während die Nummer gewählt wird), um
sie dann entweder abzuspeichern oder zu vergessen.
Langzeitgedächtnis
relativ zeitüberdauernder und unbegrenzt aufnahmefähiger Speicher des
Gedächtnissystems; dazu gehören Wissen, Fertigkeiten und Erfahrungen.
Langzeitpotenzierung
Zunahme des Potenzials einer Synapse, nach einer kurzen, schnellen
Stimulierung feuern zu können. Man nimmt an, dass dies eine neuronale
Grundlage für Lernen und Gedächtnis ist.
Mnemotechniken
Gedächtnishilfen, insbesondere jene Techniken, die eindringliche Bilder und
Ordnungsstrukturen nutzen.
Oberflächliche Verarbeitung
Enkodierung auf einer sehr einfachen Stufe, die auf der Struktur oder dem
Erscheinungsbild von Wörtern basiert.
, Priming
oft unbewusste Aktivierung bestimmter Assoziationen; damit wird die
Wahrnehmung, das Gedächtnis oder die Reaktion in bestimmter Weise
empfänglich gemacht.
Proaktive Interferenz
Störeffekt von früher Gelerntem auf die Reproduktion neuer Informationen.
Quellenamnesie
man ordnet ein erlebtes Ereignis oder etwas, das man gehört, gelesen oder
sich vorgestellt hat, einer falschen Quelle zu (auch _Quellen-Fehlattribution_
genannt).
Zusammen mit dem Fehlinformationseffekt ist die Quellenamnesie der Ursprung
vieler falscher Erinnerungen.
Retroaktive Interferenz
Störeffekt neu gelernter Informationen auf die Reproduktion alter Informationen.
Retrograde Amnesie
das Unvermögen, Erinnerungen aus der Vergangenheit wieder abzurufen.
Sensorisches Gedächtnis
unmittelbare, sehr kurze Zwischenspeicherung sensorischer Informationen im
Gedächtnissystem.