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Welche Modelle zur entstehung psychischer Störungen gibt es?
-Medizinisches Modell
-Psychodynamisches Modell
-Kognitiv-behaviorales Modell
-Integratives Modell
- Vulnerabilitäts- Stress- Modell psychischer Störungen
Geschichte der Psychologie - Medizinisches Modell
-Sigmund Freud (1856-1939) => Psychoanalyse
+Strukturmodell (Menschenbild): Über-Ich, Ich,Es
+Betonung des Unbewusstenund frühkindlicher Erfahrungen
+Neurosen als Folgeungelöster, verdrängter frühkindlicher Konflikte, die
später durch spezif. Situationen aktiviert werden
+Symptome= misslungene Verarbeitung
+Methode: Deutung, keine naturwissenschaftliche Schlussfolgerung
-Weiterentwicklungen der Theorie von Freud:
+Erste Modifikationen: Jung, Adler, Sullivan
+Ich-Psychologie:
++A. Freud (Das Ich und die Abwehrmechanismen, 1936)
++Hartmann (Ich-Psychologie und Anpassungsproblem, 1939)
+Objektbeziehungstheorie: Klein (1882-1960), später Kernberg(1928 -heute)
+Selbstpsychologie: Kohut (1913-1981)
+Mentalisierung: Fonagy und Target (2002)
,Geschichte der Psychologie - Kognitiv behaviorales Modell
-Iwan P. Pawlow (1849-1936) & Wladimir M. Bechterew (1857-1927)
+Eigentlich: Forschung zu den Funktionen des Verdauungssystems
+Lernen durch Kombination & Koppelung von Reizen => Klassisches
Konditionieren
-Behaviorismus:
+Psychologie als objektive Wissenschaft, Untersuchung von Verhalten ohne
Bezug auf mentale Prozesse
+John B. Watson (1878-1958)
++Behauptung: aus jedem Kind beliebige Persönlichkeit formen
++Experiment mit dem kleinen Albert: Konditionierung von Furcht
+Burrhus F. Skinner (1904-1990)
++Operantes Konditionieren
++Werk: The technology of teaching(1968)
,Geschichte der Psychologie - Kognitiv behaviorales Modell (Lerntheorien)
-Lerntheorien (1.Welle): Verhaltensebene
+Klassisches Konditionieren: Pawlow(1849-1936)
+Instrumentelles Lernen: Thorndike(1874-1949)
+Operantes Konditionieren: Skinner(1904-1990)
+Modelllernen: Bandura (1925 -heute)
+Frühe Form der Verhaltenstherapie = Anwendung aller modernen Lerntheorien
auf Erklärung & Behandlung abweichenden Verhaltens
++Psychische Störungen als Ergebnis fehlgelaufener Lernprozesse
++Wesentliches Element: Funktionale Verhaltens-& Bedingungsanalyse (SORK)
-Weiterentwicklungen (2. Welle): kognitive Ebene
+Eysenck(1916-1997):
++Bedeutung von Persönlichkeits-, biologischen und genetischen Faktoren
+Drei Ebenen Ansatz von Lang (1979):
++Kognition, Emotion, Verhalten beeinflussen sich gegenseitig
+Beck(*1921) Kognitive Erweiterung:
++Psych. Störungen = Ergebnis fehlerhafter Wahrnehmung der
Situationswirklichkeit, fehlerhafter Schlussfolgerungen, inadäquater
Problemlösungen (neg. Einstellung durch Denkfehler)
-Weiterentwicklungen (3. Welle): Akzeptanz, Achtsamkeit, Emotion
+Young: Stärkere Betonung von früh erworbenen Schemata
+z.B. McCullough: Stärkere Betonung der Entwicklung & Bedeutung von
Emotionen
+z.B. Adrian Wells: Betonung von Meta-Kognitionen (Annahmen über eigenes
Denken & Fühlen)
+z.B. Hayes, Linehan: „Umlernen" und „Umdenken" ergänzt durch Verstehen &
Akzeptanz
, Geschichte der Psychologie
Vulnerabilitäts- Stress- Modell psychischer Störungen
Geschichte der Psychologie - Überblick
-Ab 460 v. Chr.:Philosophische Überlegungen (griechisch und römisch)
-Mittelalter:Psychische Krankheiten als Teufelswerk
-Bis in das 19. Jh.:Symptome psych. Störungen gelten als Torheit, erkrankten
Menschen werden aus Gesellschaft ausgeschlossen
-W. Griesinger (1817-1868):Psychische Leiden als Krankheiten des Gehirns
-19. Jh.:Psychologie wird eine Wissenschaft
-19. &20. Jh.:Schulenbildung
-1941:Studiengang Psychologie wird eingerichtet
-01.01.1999:Psychotherapeutengesetz für psychologische Psychotherapeut:innen
Welche Modelle zur Entstehung psychischer Störungen gibt es?
-Medizinisches Modell
-Psychodynamisches Modell
-Kognitiv-behaviorales Modell
-Integratives Modell
Definition Epidemiologie
-„Untersuchung der Verteilung, Determinanten und Risikofaktoren
gesundheitsbezogener Zustände in Bevölkerungsgruppen"(Last, 1995)