9. Lernblatt ALLGEMEINE PSYCHOLOGIE 1: DENKEN UND PROBLEMLÖSEN II
WAS BISHER GESCHAH
Problemlösen
• Drei Aspekte eines Problems
• Geschlossen vs. offen
• Semantisch arme vs. semantisch reiche Probleme
• Vier Phasen des Problemlösens nach Wallas
• (Re-)produktives Problemlösen
• Suche im Problemraum
– Heuristiken
– Umstrukturierung
• Expertise
NOCH EINMAL DIE BASICS:
• Ein Argument besteht aus mindestens zwei Aussagesätzen.
– Mindestens eine Prämisse (Annahme)
– Genau eine Konklusion (Schlussfolgerung)
• Ein Argument gilt genau dann als schlüssig, wenn es NICHT möglich ist, dass ALLE Prämissen wahr sind UND die
Konklusion falsch ist.
• Daraus folgt, dass ein schlüssiges Argument mit nur wahren Prämissen zwingend zu einer wahren Konklusion führt
• Rahmenbedingungen: Sätze können entweder richtig oder falsch sein, es gibt kein „Dazwischen“.
• Wir haben klare Vorstellungen davon, wie ein Satz „gemeint“ ist, also seinen propositionalen Inhalt.
• Beispiel: Die Bedeutung des Wortes „oder“
AUSSAGENLOGIK
• Junktoren sind Operatoren, die den Aussagegehalt eines Satzes verändern können.
• Üblich in der Logik sind mindestens fünf Junktoren:
– ¬ Negator („Nicht“)
– ∧ Konjunktor („und“)
– ∨ Disjunktor („oder)
– → Konditional („wenn…dann…“)
– ↔ Bikonditional („genau dann wenn…dann…“
, AUSSAGENLOGIK:
WAHRHEITSTAFELN
Negation Konjunktion (∧)
P ¬P P Q P∧Q
W F W W W
F W W F F
F W F
F F F
Disjunktion (V) Konditional (→)
P Q PVQ P Q PQ
W W W W W W
W F W W F F
F W W F W W
F F F F F W
Bikonditional (↔)
P Q P↔Q
W W W
W F F
F W F
F F W
EIN SCHLÜSSIGES ARGUMENT?
Es regnet
Knoblauch ist lecker
Also: Es regnet.
EIN PAAR LOGISCHE SCHLUSSFOLGERUNGEN
● Wenn es geregnet hat, dann ist die Straße nass.
● Es hat geregnet.
● Also: Die Straße ist nass.
● Modus Ponens:
●PQ
●P
● Also: Q
WAS BISHER GESCHAH
Problemlösen
• Drei Aspekte eines Problems
• Geschlossen vs. offen
• Semantisch arme vs. semantisch reiche Probleme
• Vier Phasen des Problemlösens nach Wallas
• (Re-)produktives Problemlösen
• Suche im Problemraum
– Heuristiken
– Umstrukturierung
• Expertise
NOCH EINMAL DIE BASICS:
• Ein Argument besteht aus mindestens zwei Aussagesätzen.
– Mindestens eine Prämisse (Annahme)
– Genau eine Konklusion (Schlussfolgerung)
• Ein Argument gilt genau dann als schlüssig, wenn es NICHT möglich ist, dass ALLE Prämissen wahr sind UND die
Konklusion falsch ist.
• Daraus folgt, dass ein schlüssiges Argument mit nur wahren Prämissen zwingend zu einer wahren Konklusion führt
• Rahmenbedingungen: Sätze können entweder richtig oder falsch sein, es gibt kein „Dazwischen“.
• Wir haben klare Vorstellungen davon, wie ein Satz „gemeint“ ist, also seinen propositionalen Inhalt.
• Beispiel: Die Bedeutung des Wortes „oder“
AUSSAGENLOGIK
• Junktoren sind Operatoren, die den Aussagegehalt eines Satzes verändern können.
• Üblich in der Logik sind mindestens fünf Junktoren:
– ¬ Negator („Nicht“)
– ∧ Konjunktor („und“)
– ∨ Disjunktor („oder)
– → Konditional („wenn…dann…“)
– ↔ Bikonditional („genau dann wenn…dann…“
, AUSSAGENLOGIK:
WAHRHEITSTAFELN
Negation Konjunktion (∧)
P ¬P P Q P∧Q
W F W W W
F W W F F
F W F
F F F
Disjunktion (V) Konditional (→)
P Q PVQ P Q PQ
W W W W W W
W F W W F F
F W W F W W
F F F F F W
Bikonditional (↔)
P Q P↔Q
W W W
W F F
F W F
F F W
EIN SCHLÜSSIGES ARGUMENT?
Es regnet
Knoblauch ist lecker
Also: Es regnet.
EIN PAAR LOGISCHE SCHLUSSFOLGERUNGEN
● Wenn es geregnet hat, dann ist die Straße nass.
● Es hat geregnet.
● Also: Die Straße ist nass.
● Modus Ponens:
●PQ
●P
● Also: Q