Word-count (Die Begründung): 146 Wörter
Word-Count (Flugblatt): 396 Wörter
1 Die Begründung (Rationale)
Das Thema meiner Untersuchung ist das deutsche Bildungssystem und warum
wir es abschaffen sollten. Dieses Thema fällt unter Sozialen Beziehungen. Meine
Quelle ist eine Stellungnahme. Sie kritisiert das dreigliedrige System als altmo-
disch und ungerecht. Eine andere Quelle ist ein Zeitungsbericht über das deut-
sche Bildungsystem. Er ist mehr unbefangen als die Stellungnahme und unter-
sucht die Meinungen von Experten über das deutsche Bildungssytem. Ich werde
auch eine Pressemittelung von der PISA-Studie benutzen, weil sie Deutschlands
Bildungserfolg zeigt. Die Absicht der Textsorte ist Eltern von der Gemeinde zu
überzeugen, die Regierung unter Druck zu setzen, um das dreigliedrige System
abzuschaffen. Ich bin auch ein Elternteil, der über das Bildungssystem beküm-
mert ist. Die Textsorte ist ein Flugblatt und die Sprachebene ist sachlich und
der Gesamteindruck ist formell, weil die Zielgruppe Eltern sind, welche Kinder
in dem Bildungssytem haben, und welche ich überzeugen will, damit sie der
Kampagne für Bildingsegalität beitreten.
1
, 2 Text (Flugblatt)
Altmodisch, ungerecht und erfolglos–
Das ist unser Bildungssytem.
Tritt der Kampagne für Bildungsegalität bei.
Im Alter von neun, unsere Kinder werden lebenslänglich nach Lehreremp-
fehlung voneinander getrennt. Die leistungsstarken Kinder gehen zum
Gymnasium um sich auf die Universität und angesehene Berufe vorzu-
bereiten. Die etwas weniger leistungsstarken Kinder gehen zur Realschu-
le um sich auf verwaltende Berufe vorzubereiten, aber der Rest geht zur
Hauptschule, wo sie eine Basisbildung bekommen um sich auf die Hand-
werksarbeit vorzubereiten. Wir, Eltern für Bildungsegalität, wollen das Sy-
stem abschaffen, weil es uns alle einen schlechten Dienst erweist.
Warum ist unsere Bildungssytem ungerecht und
erfolglos?
• Es benachteiligt Einwanderer und Arbeiterkin-
der.
Kinder mit Migrationshintergrund und aus der Arbeiterklasse werden unwahr-
scheinlicher auf das Gymnasium gehen. Kinder sind auf dem Gymnasium ty-
pisch die Kinder von Rechtsanwälten, Akademikern und Ärtzen–die Mittelklas-
se. Im Gegensatz sind die Kinder an der Hauptschule überwältigend die Kinder
benachteiligter Migranten und von Eltern der Arbeiterklasse. Nicht nur können
wohlhabende Familien die Mittel und Zeit erschwingen, die sie brauchen, um
Kinder für die Examen vorzubereiten. Professor Wilfried Bos notiert, dass ein
benachteiligtes Kind mit dem gleichen Erfolg und gleicher Intelligenz unwahr-
scheinlicher ist, die Lehrerempfehlung für das Gymnasium zu bekommt..
Privileg endet nicht mit Auswahl. Kinder auf dem Gymnasium können in
produktiven Umgebungen mit bestausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern ler-
nen, wohingegen Kinder an anderen Schulen, besonders in Hauptschulen, in
schlechteren Umgebungen mit weniger Mittel lernen.
2